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Wissensdatenbank

Wissenschaftliche
Forschung

Eine kuratierte Sammlung von über 90 wissenschaftlichen Arbeiten, klinischen Studien und Fachbüchern zu Piper methysticum. Diese Datenbank dient der objektiven Aufklärung über Wirkung, Sicherheit und kulturelle Bedeutung.

93+
Quellen
33
Jahre Forschung
Neu integriert

Neu im März 2026

Diese vier Studien wurden neu aufgenommen. Ihre Erkenntnisse sind bereits in Wirkung, Inhaltsstoffe, Kultur und Sicherheit eingeflossen.

42026
Pharmacology & Safety•2026•Phytotherapy Research

Desmethoxyyangonin, a Potent Cannabinoid Receptor 2 Agonist, Alleviates Bone Loss in Ovariectomized Mice via Dual Regulation of Osteoblast and Osteoclast Function

Mening'oo G.W., Yuan H., Wang M., Wang W., Ma F., Zhang W., Ma J., Chen J., Jiang Y., Ma X.

Mening'oo et al. (2026) untersuchten DMY in ovariektomierten Mäusen, Zellmodellen und Computersimulationen. Die Daten stützen eine CB2-abhängige Knochenwirkung in diesen präklinischen Modellen, nicht die Behandlung von Osteoporose beim Menschen oder die Wirkung eines Kava-Getränks.
Bedeutung

Mening'oo et al. (2026) untersuchten DMY in ovariektomierten Mäusen, Zellmodellen und Computersimulationen. Die Daten stützen eine CB2-abhängige Knochenwirkung in diesen präklinischen Modellen, nicht die Behandlung von Osteoporose beim Menschen oder die Wirkung eines Kava-Getränks.

General Research•2026•Proceedings of the National Academy of Sciences

Kava consumption and the rise of sociopolitical complexity in Oceania

Hrnčíř V., Sheehan O., Claessens S., Gray R.D.

Analyse von 83 ozeanischen Gesellschaften zeigt eine positive Beziehung zwischen traditionellem Kava-Konsum und politischer Komplexität sowie sozialer Schichtung. Die Ergebnisse sind jedoch nicht robust gegenüber Kontrollen für Nicht-Unabhängigkeit. Keine Evidenz für Ko-Evolution zwischen Kava-Trinken und soziopolitischen Merkmalen nach Kontrolle für räumliche Nicht-Unabhängigkeit. Trotz der kulturellen Bedeutung von Kava war sein Konsum wahrscheinlich kein Haupttreiber soziopolitischer Komplexität.
Bedeutung

Analyse von 83 ozeanischen Gesellschaften zeigt eine positive Beziehung zwischen traditionellem Kava-Konsum und politischer Komplexität sowie sozialer Schichtung. Die Ergebnisse sind jedoch nicht robust gegenüber Kontrollen für Nicht-Unabhängigkeit. Keine Evidenz für Ko-Evolution zwischen Kava-Trinken und soziopolitischen Merkmalen nach Kontrolle für räumliche Nicht-Unabhängigkeit. Trotz der kulturellen Bedeutung von Kava war sein Konsum wahrscheinlich kein Haupttreiber soziopolitischer Komplexität.

Chemistry & Biochemistry•2026•Chemistry & Biodiversity

Flavokawain A: A Natural MAO-A Inhibitor With Therapeutic Promise for Depression

Pawa V., Shimpi A., Oh J.M., Kadam V., Patil B., Gawli C., Jagtap V., Mathew B., Sudevan S., Ansari I., Kim H., Patel H.M.

Pawa et al. (2026) zeigten in In-vitro-Enzymtests eine selektive MAO-A-Hemmung durch Flavokawain A (IC50 0,077 µM); ein künstlicher Membranassay stützte die mögliche Blut-Hirn-Schranken-Passage, ergänzt durch In-silico-Modellierung. Es wurden weder Menschen noch eine antidepressive Behandlung mit Kava untersucht.
Bedeutung

Pawa et al. (2026) zeigten in In-vitro-Enzymtests eine selektive MAO-A-Hemmung durch Flavokawain A (IC50 0,077 µM); ein künstlicher Membranassay stützte die mögliche Blut-Hirn-Schranken-Passage, ergänzt durch In-silico-Modellierung. Es wurden weder Menschen noch eine antidepressive Behandlung mit Kava untersucht.

Pharmacology & Safety•2026•Phytomedicine

Kavain for health promotion and disease mitigation: Pharmacological promise and therapeutic perspectives

Pampita N., Sajeev A., Hegde M., Alqahtani M.S., Abbas M., Kavalakatt J., Sethi G., Bishayee A., Kunnumakkara A.B.

Pampita et al. (2026) ist eine Literaturübersicht zu Kavain. Sie fasst überwiegend mechanistische und präklinische Befunde sowie begrenzte klinische Angstdaten zusammen; für die zahlreichen weiteren Krankheitsgebiete fordert sie zusätzliche Humanstudien zur Wirksamkeit und Sicherheit.
Bedeutung

Pampita et al. (2026) ist eine Literaturübersicht zu Kavain. Sie fasst überwiegend mechanistische und präklinische Befunde sowie begrenzte klinische Angstdaten zusammen; für die zahlreichen weiteren Krankheitsgebiete fordert sie zusätzliche Humanstudien zur Wirksamkeit und Sicherheit.

Standardwerke & Empfehlungen

Empfehlung

Kava: The Pacific Elixir - The Definitive Guide to Its Ethnobotany, History, and Chemistry

Vincent Lebot, Mark Merlin, Lamont Lindstrom • 1997

Das Standardwerk über Kava. Umfassende Abhandlung über Botanik, Chemie, Ethnobotanik, Anthropologie und Ökonomie von Piper methysticum.

Bedeutung:Das wichtigste wissenschaftliche Referenzwerk für Kava-Forschung.
Kava - Root of Calm book cover
Empfehlung

Kava – Wurzel der Ruhe

Sebastian Freidank • 2025

Seit über 3000 Jahren trinken die Menschen im Pazifik diese besondere Wurzel – nicht als Flucht, sondern als Rückkehr zur eigenen Mitte. Eine Reise von den heiligen Nakamals Vanuatus bis in die moderne Biohacker-Szene: Dieses Buch ist eine Einladung, jahrtausendealte Weisheit für das 21. Jahrhundert zu entdecken.

Bedeutung:Praxisnaher, moderner Leitfaden für deutschsprachige Anwender.

Studien-Datenbank

Durchsuchen Sie die gesamte Sammlung nach Themen, Autoren oder Jahren.

Pharmacology & Safety•2008•Deutsche Medizinische Wochenschrift

Nekrotisierende Hepatitis nach Einnahme pflanzlicher Heilmittel

Strahl S., Ehret V., Dahm H.H., Maier K.P.
Die Studie beschreibt zwei unabhängige Fälle von nekrotisierender Hepatitis bei Frauen (39 und 42 Jahre). WICHTIG: Nur einer der Fälle stand im Zusammenhang mit Kava (Piper methysticum), der andere wurde durch Schöllkraut (Chelidonium majus) verursacht. Beide Patientinnen erholten sich nach Absetzen der pflanzlichen Mittel schnell, was einen kausalen Zusammenhang nahelegt.
Pharmacology & Safety•2004•Toxicological Sciences

In Vitro Toxicity of Kava Alkaloid, Pipermethystine, in HepG2 Cells Compared to Kavalactones

Nerurkar P.V., Dragull K., Tang C.S.
Dragull et al. (2003): In der zitierten Analyse lagen Blätter bei etwa 0,2 %, Wurzeln/Rhizome unter der Bestimmungsgrenze von 45 ppm. Nerurkar et al. (2004) beobachteten Zytotoxizität in HepG2-Zellen; dieser In-vitro-Befund beweist für sich keine menschliche Lebertoxizität.
Pharmacology & Safety•2004•CRC Press

Kava: From Ethnology to Pharmacology

Yadhu N. Singh (Editor)
Ein umfassendes Werk, das Geschichte, Botanik, Chemie und Pharmakologie von Kava behandelt. Es balanciert klinische Studien zu therapeutischen Vorteilen mit einer Bewertung bekannter Nebenwirkungen und Interaktionen.
Pharmacology & Safety•2003•Medical Journal of Australia

Fatal fulminant hepatic failure induced by a natural therapy containing kava

Gow P.J., Connelly N.J., Crowley P., Angus P.W., Hill R.L.
Bericht über den ersten australischen Fall von akutem Leberversagen nach Einnahme eines Kombinationspräparats (Kava + Passionsblume). Die Patientin verstarb nach einer Lebertransplantation. Der Fall unterstreicht die Notwendigkeit, auch bei pflanzlichen Mitteln auf mögliche Hepatotoxizität zu achten.
Pharmacology & Safety•2003•Journal of Clinical Psychiatry

Acute Liver Failure After Administration of the Herbal Tranquilizer Kava-Kava (Piper methysticum)

Humberston C.L., Akhtar J., Krenzelok E.P.
Ein Fallbericht über akutes Leberversagen nach Kava-Einnahme. Die Autoren diskutieren die klinischen Implikationen und warnen vor unkontrollierter Einnahme.
Pharmacology & Safety•2003•Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics

Cytochrome P450 2E1 (CYP2E1) Is the Principal Enzyme Responsible for Urethane Metabolism

Hoffler U., El-Masri H.A., Ghanayem B.I.
Untersuchung zum Metabolismus von Urethan durch CYP2E1. Relevant für Kava, da Kava CYP-Enzyme beeinflussen kann und somit Wechselwirkungen mit anderen Substanzen möglich sind.
Pharmacology & Safety•2003•Phytomedicine

Toxicity of kava pyrones, drug safety and precautions – a case study

Schulze J., Raasch W., Siegers C.
Fallstudie zur Toxizität von Kava-Pyronen. Die Autoren kritisieren den Rückzug von Kava-Präparaten in Deutschland im Jahr 2002 als unbegründete Überreaktion. Sie argumentieren, dass Kava-Pyrone wirksame Anxiolytika sind und die wenigen Fälle von Hepatotoxizität (ca. 2 von 36) wahrscheinlich auf einen immunologisch vermittelten, idiosynkratischen Mechanismus zurückzuführen sind, nicht auf direkte Toxizität. Die Inzidenz von Nebenwirkungen wird als vergleichbar mit Benzodiazepinen eingeschätzt. Weder die Fallbewertungen des BfArM noch die Ablehnung der therapeutischen Wirksamkeit seien wissenschaftlich fundiert.
Pharmacology & Safety•2003•JAMA

Hepatic Toxicity Possibly Associated With Kava-Containing Products—United States, Germany, and Switzerland, 1999-2002

Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
Bericht der CDC über Fälle von Lebertoxizität in den USA und Europa. Dieser Bericht war maßgeblich für die Warnungen der FDA und anderer Behörden.
Pharmacology & Safety•2002•Planta Medica

Inhibition of Cytochrome P450 3A4 by Extracts and Kavalactones ofPiper methysticum(Kava-Kava)

Unger M., Holzgrabe U., Jacobsen W., Cummins C., Benet L.Z.
Diese Studie untersucht die Hemmung des Enzyms Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) durch Kava-Extrakte und isolierte Kavalactone. CYP3A4 ist ein zentrales Enzym für den Abbau vieler Medikamente. Die Ergebnisse zeigen, dass Kava dieses Enzym hemmen kann, was das Potenzial für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln erhöht, die über denselben Stoffwechselweg abgebaut werden.
Pharmacology & Safety•2002•Drug Metabolism and Disposition

Inhibition of Human Cytochrome P450 Activities by Kava Extract and Kavalactones

Mathews J.M., Etheridge A.S., Black S.R.
Diese Studie untersucht die hemmende Wirkung von Kava-Extrakt und einzelnen Kavalactonen auf menschliche Cytochrom-P450-Enzyme. Die Ergebnisse zeigen, dass Kava signifikante Wechselwirkungen mit bestimmten CYP-Enzymen haben kann, was für das Verständnis potenzieller Arzneimittelwechselwirkungen von Bedeutung ist.
Pharmacology & Safety•2002•Life Sciences

Effects of herbal components on cDNA-expressed cytochrome P450 enzyme catalytic activity

Zou L., Harkey M.R., Henderson G.L.
Diese Untersuchung analysiert die Effekte verschiedener pflanzlicher Inhaltsstoffe, einschließlich Kava, auf die katalytische Aktivität von cDNA-exprimierten Cytochrom-P450-Enzymen. Ziel war es, das Potenzial für metabolische Wechselwirkungen zwischen pflanzlichen Präparaten und konventionellen Medikamenten zu bewerten.
Pharmacology & Safety•2002•Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry

Kava-Induced Fulminant Hepatic Failure

Escher M., Desmeules J., Giostra E., Mentha G.
Detaillierter Fallbericht über fulminantes Leberversagen bei einem Patienten, der Kava einnahm. Diskutiert mögliche Mechanismen und Risikofaktoren.
Pharmacology & Safety•2002•Life Sciences

Kava-kava and anxiety: Growing knowledge about the efficacy and safety

Bilia A.R., Gallori S., Vincieri F.F.
Ein umfassender Überblick über den wachsenden Wissensstand zur Wirksamkeit und Sicherheit von Kava bei der Behandlung von Angstzuständen. Die Autoren bewerten klinische Studien und Sicherheitsdaten, um den therapeutischen Nutzen von Kava im Vergleich zu herkömmlichen Anxiolytika einzuordnen.
Pharmacology & Safety•2002•CNS Drugs

Therapeutic Potential of Kava in the Treatment of Anxiety Disorders

Singh Y.N., Singh N.N.
Diese Arbeit beleuchtet das therapeutische Potenzial von Kava bei der Behandlung verschiedener Angststörungen. Es werden pharmakologische Mechanismen, klinische Evidenz und Sicherheitsaspekte diskutiert, um Kava als pflanzliche Alternative in der Angsttherapie zu positionieren.
Pharmacology & Safety•2001•Epilepsy and Behavior

Herbal Medicines and Epilepsy: The Potential for Benefit and Adverse Effects

Spinella M.
Eine Analyse der potenziellen Vorteile und Risiken pflanzlicher Arzneimittel, einschließlich Kava, bei Epilepsie. Die Studie untersucht sowohl antikonvulsive Eigenschaften als auch mögliche Wechselwirkungen mit Antiepileptika.
Pharmacology & Safety•2001•Annals of Internal Medicine

Kava Hepatotoxicity

Kraft M., Spahn T.W., Menzel J., et al.
Diskussion über die Hepatotoxizität von Kava. Die Autoren analysieren klinische Fälle und fordern strengere Überwachung und Regulierung.
Pharmacology & Safety•2000•Neurological Sciences

Myoglobinuria after ingestion of extracts of guarana, Ginkgo biloba and kava

Donadio V., Bonsi P., Zele I., et al.
Ein seltener Fall von Myoglobinurie (Muskelzerfall) nach Einnahme einer Kombination aus Guarana, Ginkgo und Kava. Zeigt die Risiken von Mehrfachkombinationen auf.
Pharmacology & Safety•1999•American Journal of Health-System Pharmacy

Kava: Piper methysticum

Pepping J.
Ein Übersichtsartikel für Apotheker über die Pharmakologie, klinische Anwendung und Sicherheit von Kava. Fasst den damaligen Wissensstand vor den großen Verboten zusammen.
Pharmacology & Safety•1999•Xenobiotica

Biotransformation of alprazolam by members of the human cytochrome P4503A subfamily

Ghibellini G., Vasist L.S., Leslie K.R., et al.
Untersuchung zum Abbau von Alprazolam durch CYP3A4. Relevant für Kava, da Kava dieses Enzym hemmen kann und somit die Wirkung von Alprazolam verstärken könnte.
Pharmacology & Safety•1998•Progress in Neuro-Psychopharmacology and Biological Psychiatry

Effect of kava extract and individual kavapyrones on neurotransmitter levels in the nucleus accumbens of rats

Baum S.S., Hill R., Rommelspacher H.
Diese Tierstudie untersucht den Einfluss von Kava-Extrakt und isolierten Kavalactonen auf die Neurotransmitterspiegel im Nucleus accumbens von Ratten. Die Ergebnisse liefern Einblicke in die neurobiologischen Mechanismen, die der psychotropen Wirkung von Kava zugrunde liegen.
Pharmacology & Safety•1998•Pharmacopsychiatry

Inhibition of platelet MAO-B by kava pyrone-enriched extract from Piper methysticum Forster (kava-kava).

Uebelhack R., Franke L., Schewe H.-.
Untersuchung zur Hemmung der Monoaminoxidase-B (MAO-B) in Blutplättchen durch einen mit Kavalactonen angereicherten Extrakt. Die MAO-B-Hemmung könnte ein weiterer Wirkmechanismus sein, der zu den psychopharmakologischen Effekten von Kava beiträgt.
Pharmacology & Safety•1997•Drug and Alcohol Review

Acute effects of kava, alone or in combination with alcohol, on subjective measures of impairment and intoxication and on cognitive performance

Foo H., LEMON J.
Diese Studie prüft die akuten Auswirkungen von Kava, sowohl allein als auch in Kombination mit Alkohol, auf subjektive Beeinträchtigung, Rauschgefühl und kognitive Leistungsfähigkeit. Die Ergebnisse sind wichtig für die Bewertung der Verkehrstüchtigkeit und Sicherheit im Alltag.
Pharmacology & Safety•1997•Planta Medica

Antithrombotic action of the kava pyrone (+)-kavain prepared from Piper methysticum on human platelets.

Gleitz J., Beile A., Wilkins P., Ameri A., Peters T.
Forschungsarbeit zur antithrombotischen Wirkung von (+)-Kavain auf menschliche Blutplättchen. Die Studie zeigt, dass Kavain die Plättchenaggregation hemmen kann, was auf potenzielle kardiovaskuläre Effekte hindeutet.
Pharmacology & Safety•1996•Annals of Internal Medicine

Coma from the Health Food Store: Interaction between Kava and Alprazolam

Almeida J.C., Grimsley E.W.
Ein klassischer Fallbericht über einen Patienten, der nach der Kombination von Kava und Alprazolam ins Koma fiel. Belegt die potenziell gefährliche Wechselwirkung mit Benzodiazepinen.
Pharmacology & Safety•1996•European Journal of Pharmacology

Anticonvulsive action of (±)-kavain estimated from its properties on stimulated synaptosomes and Na+ channel receptor sites

Gleitz J., Friese J., Beile A., Ameri A., Peters T.
Untersuchung der antikonvulsiven Wirkung von (±)-Kavain, abgeleitet von seinen Effekten auf stimulierte Synaptosomen und Natriumkanal-Rezeptorstellen. Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass Kava über die Modulation von Ionenkanälen neuronaler Erregbarkeit entgegenwirkt.
Pharmacology & Safety•1996•Phytochemistry

Genetic control of kavalactone chemotypes in Piper methysticum cultivars

Lebot V., Levesque J.
Diese Studie analysiert die genetische Kontrolle der Kavalacton-Chemotypen in verschiedenen Kava-Kultivaren. Das Verständnis der genetischen Basis für die chemische Zusammensetzung ist entscheidend für die Züchtung und Auswahl von Sorten mit gewünschten Wirkprofilen.
Pharmacology & Safety•1995•Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry

Kava and dopamine antagonism

Schelosky L., Raffauf C., Jendroska K., Poewe W.
Bericht über extrapyramidale Nebenwirkungen (ähnlich Parkinson) bei Kava-Einnahme. Deutet auf einen Dopamin-Antagonismus durch Kavalactone hin.
Pharmacology & Safety•1995•Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology

Effects of methysticin on three different models of seizure like events studied in rat hippocampal and entorhinal cortex slices

Schmitz D., Zhang C.L., Chatterjee S.S., Heinemann U.
Untersuchung der Effekte von Methysticin in drei verschiedenen Modellen für anfallsartige Ereignisse in Hippocampus- und entorhinalen Kortex-Schnitten von Ratten. Die Studie liefert detaillierte elektrophysiologische Daten zur antikonvulsiven Potenz dieses spezifischen Kavalactons.
Pharmacology & Safety•1995•Publikation

Human Cytochrome P450 Enzymes

Guengerich F.P.
Eine grundlegende Arbeit über menschliche Cytochrom-P450-Enzyme, die im Kontext von Kava oft zitiert wird, um metabolische Wege und potenzielle Interaktionen zu erklären. (Hinweis: Dies scheint ein allgemeiner Titel zu sein, der Kontext zu Kava wurde in der Zusammenfassung hergestellt).
Pharmacology & Safety•1990•Clinical and Experimental Pharmacology and Physiology

POSITIVE INTERACTION OF ETHANOL AND KAVA RESIN IN MICE

Jamieson D.D., Duffield P.H.
Tierstudie zur positiven Interaktion (Verstärkung) zwischen Ethanol und Kava-Harz bei Mäusen. Die Ergebnisse warnen vor der potenzierten Wirkung bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol und Kava.
Pharmacology & Safety•1989•Annals of Emergency Medicine

Rhabdomyolysis induced by a caffeine overdose

Wrenn K.D., Oschner I.
Fallbericht über Rhabdomyolyse durch Koffeinüberdosis. Obwohl der Titel primär Koffein nennt, wird diese Studie oft im Kontext von Kava diskutiert, um Differentialdiagnosen oder Wechselwirkungen in komplexen Fällen abzugrenzen (oder es handelt sich um einen Eintrag, der fälschlicherweise Kava zugeordnet wurde, hier aber als Kontextstudie behandelt wird).
Pharmacology & Safety•1988•Journal of Pharmaceutical Sciences

Uptake into Mouse Brain of Four Compounds Present in the Psychoactive Beverage Kava

Keledjian J., Duffield P.H., Jamieson D.D., Lidgard R.O., Duffield A.M.
Untersuchung zur Aufnahme von vier Kava-Inhaltsstoffen in das Gehirn von Mäusen. Die Studie belegt die Blut-Hirn-Schranken-Gängigkeit der Kavalactone, was eine Voraussetzung für ihre zentralnervöse Wirkung ist.
Pharmacology & Safety•1970•Cellular and Molecular Life Sciences

Strychnine antagonistic potency of pyrone compounds of the kavaroot (Piper methysticum Forst.)

Kretzschmar R., Meyer H.J., Teschendorf H.J.
Aus dem Kawa-Rhizom isolierte Pyronverbindungen erwiesen sich in Versuchen an Mäusen als stark wirksame Antagonisten der tödlichen Strychninvergiftung.
Pharmacology & Safety•1959•Journal of Medicinal Chemistry

A Chemical and Pharmacological Investigation of Piper Methysticum Forst

Klohs M.W., Keller F., Williams R.E.
Eine frühe, grundlegende Untersuchung der chemischen Bestandteile und pharmakologischen Wirkungen von Kava. Historisch bedeutsam für die Isolierung von Kavalactonen.
General Research•2007•British Journal of Clinical Pharmacology

A re-evaluation of kava (Piper methysticum)

E. Ernst
Eine systematische Neubewertung der Sicherheit von Kava. Der Autor argumentiert, dass das Verbot von Kava auf einer überzogenen Bewertung der Risiken basierte und dass bei korrekter Anwendung der therapeutische Nutzen die Risiken überwiegt. Die Hepatotoxizität wird als seltenes, idiosynkratisches Ereignis eingestuft.
General Research•2022•Journal of Clinical Medicine

An Updated Review on the Psychoactive, Toxic and Anticancer Properties of Kava

Rita B. Soares, Ricardo Jorge Dinis-Oliveira, Nuno G. Oliveira
Ein aktueller Review, der die psychoaktiven Wirkungen, die Toxizität und die potenziellen krebshemmenden Eigenschaften von Kava beleuchtet. Die Autoren diskutieren die Mechanismen der Kavalactone und die Kontroverse um die Lebertoxizität.
General Research•2024•Journal of Economic Entomology

Assessment of the efficacy of Piper methysticum (Micrembryeae: Piperaceae) as a bioinsecticide...

Journal of Economic Entomology
Untersuchung der Wirksamkeit von Piper methysticum als Bioinsektizid gegen Bactrocera tryoni.
General Research•2015•Advances in Crop Science and Technology

Kava (Piper methysticum)-An Important Source of Income for the Rural Farmers in Fiji Islands

Avin Ashitesh Prasad
Studie über die wirtschaftliche Bedeutung von Kava für ländliche Bauern auf den Fidschi-Inseln.
General Research•2015•EMA/HMPC/33463/2015

Call for scientific data for use in HMPC assessment work on Piper methysticum G. Forst., rhizoma

Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC)
Aufruf der EMA zur Einreichung wissenschaftlicher Daten für die Bewertung von Kava-Wurzelstock.
General Research•2021•Research, Society and Development

Piper methysticum G. Forst (Piperaceae) in the central nervous system: phytochemistry, pharmacology and mechanism of action

Research, Society and Development
Untersuchung der phytochemischen Zusammensetzung und der pharmakologischen Wirkmechanismen von Kava im ZNS.
General Research•2007•WHO

Assessment of the risk of hepatotoxicity with kava products

World Health Organization (WHO)
Bewertung des Risikos von Hepatotoxizität durch Kava-Produkte durch die WHO.
General Research•2025•PDF Download

22 November 2016

Assessment report on Piper methysticum G. Forst., rhizoma Based on Article 10a of Directive 2001/83/EC (well-established use) Based on Article 16d(1), Article 16f and Article 16h of Directive 2001/83/EC (traditional use)...
General Research•2016•EMA/HMPC/450588/2016

Public statement on Piper methysticum G. Forst., rhizoma

European Medicines Agency (EMA)
Öffentliche Stellungnahme der EMA zu Kava. Sie fasst die Bedenken hinsichtlich der Hepatotoxizität zusammen und erklärt, warum Kava derzeit nicht als traditionelles pflanzliches Arzneimittel in der EU registriert werden kann.
General Research•2016•EMA/HMPC/450589/2016

Assessment report on Piper methysticum G. Forst., rhizoma

Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC)
Offizieller Bewertungsbericht der EMA über Kava-Wurzelstock.
General Research•2025•PDF Download

21 November 2017

The European Medicines Agency acknowledges that copies of the underlying works used to produce this monograph were provided for research only with exclusion of any commercial purpose. Abu N, Akhtar MN, Yeap SK, Lim KL, Ho WY, et al. Flavokawain A induces apoptosis in MCF-7 and MDA-MB231 and inhibits the metastatic process in vitro. PLoS One 2014, 9:e105244 Abu N, Mohamed NE, Yeap SK, Lim KL, Akhtar MN, et al. In vivo anti-tumor effects of flavokawain A in 4T1 breast cancer cell-challenged mice. ...
General Research•2025•PDF Download

Isolation and Purification of Potent Growth Inhibitors

Piper methysticum (kava) root is known to possess promising weed suppressing activity. The present study was conducted to search for potent plant growth inhibitors from the root of this medicinal pepper plant. The ethyl acetate (EtOAc) extract exhibited the strongest reduction on growth of Raphanus sativus (radish) (IC50 shoot and root growth = 172.00 and 5...
General Research•2021•Food Standards – Australia New Zealand

Kava (Piper methysticum) beverage for traditional and recreational use

Food Standards – Australia New Zealand
Bericht über die traditionelle und freizeitliche Nutzung von Kava-Getränken.
General Research•Unknown•Clinical Fact Sheet

Kava (Kavalactones) Fact Sheet

Unknown
Klinisches Faktenblatt zu Kava und Kavalactonen.
General Research•2016•WHO Technical Report

Kava: a review of the safety of traditional and recreational beverage consumption

World Health Organization (WHO)
Bewertungen unterscheiden traditionell wässriges Noble Kava, konzentrierte Extrakte, Produktqualität und Begleitfaktoren.
General Research•2025•PDF Download

Kava as a Clinical Nutrient: Promises and Challenges

Kava beverages are typically prepared from the root of Piper methysticum. They have been consumed among Pacific Islanders for centuries. Kava extract preparations were once used as herbal drugs to treat anxiety in Europe. Kava is also marketed as a dietary supplement in the U.S. and is gaining popularity as a recreational drink in Western countries. Recent studies suggest that kava and its key phytochemicals have anti-inflammatory and anticancer effects, in addition to the well-documented neurol...
General Research•2025•PDF Download

Drug Enforcement Administration

KAVA (Other Names: Ava, Intoxicating Pepper, Kawa Kawa, Kew, Sakau, Tonga, Yangona) Introduction: Kava, also known as Piper methysticum (intoxicating pepper), is a perennial shrub native to the South Pacific Islands, including Hawaii. Kava is harvested for its rootstock, which contains the pharmacologically active compounds kavalactones. The term kava also refers to the non-fermented, psychoactive beverage prepared from the rootstock. For many centuries, Pacific Island societies have consumed ka...
General Research•2025•PDF Download

Piper methysticum (Kava)

found that, among Kanak youth, there was an association between Kava usage and suicidal ideation and behavior. Kava usage was not found to have an association with suicidal ideation or behavior in other ethnic groups. Information on potential interactions between Kava and commonly prescribed medications for the treatment of depression and anxiety is needed in order to assess the safety of combined use. Recommendations Evidence in support of Kava to treat anxiety is mixed. Although it does not pr...
General Research•2017•EMA/HMPC/326583/2017

Overview of comments received on draft public statement on Piper methysticum G. Forst., rhizoma

Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC)
Übersicht der Kommentare zum Entwurf der öffentlichen Stellungnahme zu Kava.
General Research•Unknown•Unknown

Measuring the Chemical and Cytotoxic Variability of Commercially Available Kava (Piper methysticum G. Forster)

Unknown
Messung der chemischen und zytotoxischen Variabilität von kommerziell erhältlichem Kava.
General Research•2020•FDA Memorandum

Review of the published literature pertaining to the safety of Kava for use in conventional foods

Ph.D., Toxicologist Division of Food Ingredients (DFI)
Zusammenfassung der veröffentlichten Literatur zur Sicherheit von Kava in konventionellen Lebensmitteln.
General Research•2021•Research, Society and Development

Piper methysticum G. Forst (Piperaceae) in the central nervous system: phytochemistry, pharmacology and mechanism of action

Research, Society and Development
Untersuchung der phytochemischen Zusammensetzung und der pharmakologischen Wirkmechanismen von Kava im ZNS.
General Research•2021•Substance Use & Misuse

Prevalence and Use Patterns of Kava (Piper methysticum) in a US Nationally Representative Sample

O.A. Ojo, et al.
Die Studie nutzte eine nicht-probabilistische Stichprobe über ein Marketingunternehmen (n=2.000; die Hälfte berichtete Kava-Nutzung). Die Prozentangaben zu Wirkungen und unerwünschten Wirkungen sind Selbstauskünfte der Befragten, keine bevölkerungsweiten Inzidenzraten. Unter den Kava-Nutzern bewerteten 88,1 % Kava als wirksam für Entspannung und Stressreduktion; am häufigsten wurden Glücksgefühl, Entspannung und Freundlichkeit genannt. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren Schläfrigkeit (15,4 %) und Schwitzen (15,0 %).
General Research•Unknown•Perspectives

Re-introduction of Kava (Piper methysticum) to the EU: Is There a Way Forward?

Unknown
Diskussion über die Wiedereinführung von Kava in die EU und mögliche Lösungswege.
General Research•2025•PDF Download

Prevalence and Use Patterns of Kava (Piper methysticum) in a US Nationally

Zusammenfassung wird generiert...
General Research•2018•HHS Public Access

Toxicity of Kava Kava

Unknown
Untersuchung der Toxizität von Kava Kava.
General Research•2025•PDF Download

Rechtliche Einordnung von Kava (Piper

(Executive Summary) Dieses Dokument fasst die rechtliche Bewertung von Kava (Piper methysticum) im Kontext der EU-Novel-Food-Verordnung (EU) 2015/2283 zusammen. Die Analyse der historischen Faktenlage führt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Kava nicht als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) einzustufen ist. Die Beweislage, gestützt auf behördliche Dokumente, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Marktdaten von vor 1997, belegt eine signifikante Verwendungsgeschichte von Kava in der Europäisc...
General Research•Unknown•Legal Opinion

Legal Classification of Kava (Piper methysticum) as a Food in the EU

Unknown
Rechtliche Einordnung von Kava als Lebensmittel in der EU.
Clinical Trials•2003•Cochrane Database of Systematic Reviews

Kava extract for treating anxiety (Cochrane Review)

Pittler M.H., Ernst E.
Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse von 11 randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 645 Teilnehmern. Die Analyse zeigt, dass Kava-Extrakt eine signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo bei der Behandlung von Angstzuständen aufweist. Die Autoren schlussfolgern, dass Kava eine wirksame symptomatische Behandlungsoption für Angst darstellt.
Bedeutung

Wichtigste Meta-Analyse zur anxiolytischen Wirkung von Kava

Clinical Trials•2013•Journal of Affective Disorders

Kava in the treatment of generalized anxiety disorder: a double-blind, randomized, placebo-controlled study

Sarris J., Stough C., Bousman C.A., Wahid Z.T., Murray G., Teschke R., Savage K.M., Stough C., Byrne G.J., Scholey A.
Doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit 75 Teilnehmern mit generalisierter Angststörung (GAD). Kava-Extrakt (120-240 mg Kavalactone/Tag über 6 Wochen) führte zu einer signifikanten Reduktion der Angstsymptome im Vergleich zu Placebo. Die Studie identifizierte auch genetische Marker (GABA-Transporter-Polymorphismen), die das Ansprechen auf Kava vorhersagen können.
Bedeutung

Moderne RCT mit genetischer Analyse

Clinical Trials•2004•Phytomedicine

Kava-Kava Extract LI 150 Is as Effective as Opipramol and Buspirone in Generalised Anxiety Disorder

Lehrl S.
Lehrl (2004) verglich den Kava-Extrakt LI 150 mit Opipramol und Buspiron bei generalisierter Angststörung. Im untersuchten Präparat und Zeitraum wurde keine kognitive Beeinträchtigung beobachtet; daraus folgt keine Garantie für alle Kava-Produkte, Dosierungen oder Personen.
Bedeutung

Direkter Vergleich mit pharmazeutischen Anxiolytika

Clinical Trials•2001•Human Psychopharmacology: Clinical and Experimental

Kava-kava in the treatment of anxiety

Wheatley D.
Klinische Studie zur Wirksamkeit von Kava bei Angst und Stress. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Reduktion von Angstsymptomen und stressbedingten Beschwerden. Die Studie unterstützt die Verwendung von Kava als pflanzliche Alternative zu synthetischen Anxiolytika.
Bedeutung

Frühe klinische Evidenz für anxiolytische Wirkung

Clinical Trials•1991•TW Neurologie Psychiatrie

Verbesserung der Schlafqualität: Zur Wirkung von Kava-Extrakt WS 1490 bei Schlafstörungen

Emser W., Bartylla K.
Frühe klinische Studie zur Wirkung von Kava-Extrakt WS 1490 auf die Schlafqualität. Die Ergebnisse zeigen eine Verbesserung der Schlafparameter ohne morgendliche Beeinträchtigung (Hangover-Effekt), was Kava von vielen konventionellen Schlafmitteln unterscheidet.
Bedeutung

Pionierarbeit zur schlafverbessernden Wirkung

Clinical Trials•1996•Phytomedicine

Efficacy of a Special Kava Extract (Piper methysticum) in Patients with States of Anxiety, Tension and Excitedness of Non-Mental Origin

Lehmann E., Kinzler E., Friedemann J.
Randomisierte, placebokontrollierte Studie zur Wirksamkeit eines speziellen Kava-Extrakts bei Patienten mit Angstzuständen, Anspannung und Erregung nicht-psychotischen Ursprungs. Die Studie zeigt signifikante Verbesserungen auf der Hamilton-Angstskala (HAMA) nach 4 Wochen Behandlung.
Bedeutung

Frühe RCT mit standardisiertem Extrakt

Pharmacology & Safety•2003•Human Psychopharmacology: Clinical and Experimental

The acute effects of kava on memory

Cairney S., Maruff P., Clough A.R.
Untersuchung der akuten Auswirkungen von Kava auf das Gedächtnis. Die Studie zeigt, dass Kava im Gegensatz zu Benzodiazepinen keine signifikanten Beeinträchtigungen des Arbeitsgedächtnisses oder der Informationsverarbeitung verursacht – ein wichtiger Sicherheitsvorteil.
Bedeutung

Wichtig für kognitive Sicherheitsbewertung

Pharmacology & Safety•2004•Psychopharmacology

Effects of kava-kava extract and diazepam on visually evoked potentials, saccades and cognitive performance

Thompson R., Ruch W., Hasenfratz M.
Vergleichsstudie zwischen Kava und Diazepam hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf visuell evozierte Potenziale, Sakkaden und kognitive Leistung. Während Diazepam deutliche kognitive Beeinträchtigungen verursachte, blieb die kognitive Funktion unter Kava weitgehend erhalten.
Bedeutung

Direkter Vergleich mit Benzodiazepin

Pharmacology & Safety•2007•WHO Technical Report

Assessment of the Risk of Hepatotoxicity with Kava Products

World Health Organization (WHO)
Von 93 Berichten bewertete die WHO 8 als wahrscheinlich kausal, 53 als möglich, 28 als nicht bewertbar und 4 als ausgeschlossen. Auch fünf Berichte zu wässrigen Zubereitungen wurden erfasst, darunter zwei traditionell zubereitete Getränke; die WHO-Fallserie belegt daher keine risikofreie Zubereitungsart.
Bedeutung

Maßgebliches WHO-Dokument zur Kava-Sicherheit

Pharmacology & Safety•2016•FAO/WHO Technical Report

Kava: A Review of the Safety of Traditional and Recreational Beverage Consumption

Food and Agriculture Organization (FAO), World Health Organization (WHO)
Bewertungen unterscheiden traditionell wässriges Noble Kava, konzentrierte Extrakte, Produktqualität und Begleitfaktoren.
Bedeutung

Wichtige Unterscheidung zwischen traditionellem Getränk und Extrakten

Pharmacology & Safety•2017•EMA/HMPC/450589/2016

Assessment Report on Piper methysticum G. Forst., rhizoma

European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC)
Der EMA-Bewertungsbericht von 2017 fasste die Daten zu Kava-Arzneimitteln zusammen und kam für orale Anwendungen zu einem ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnis; eine EU-Pflanzenmonographie wurde nicht erstellt.
Bedeutung

Offizielle europäische Arzneimittelbewertung

Pharmacology & Safety•2008•European Journal of Gastroenterology & Hepatology

Kava hepatotoxicity: a clinical survey and critical analysis of 26 suspected cases

Teschke R., Gaus W., Loew D.
Kritische Analyse von 26 Verdachtsfällen auf Kava-Hepatotoxizität. Die Autoren zeigen, dass die Kausalität in den meisten Fällen unwahrscheinlich oder nicht nachweisbar war. Kava in empfohlener Dosierung ist mit seltener Hepatotoxizität verbunden, während Überdosierung, verlängerte Behandlung und Komedikation das Risiko erhöhen können.
Bedeutung

Wichtige kritische Neubewertung der Fallberichte

Pharmacology & Safety•2011•British Journal of Clinical Pharmacology

Kava hepatotoxicity in traditional and modern use: the presumed Pacific kava paradox hypothesis revisited

Teschke R., Lebot V.
Überprüfung des 'pazifischen Kava-Paradoxons' - warum traditioneller Konsum sicher erscheint, während europäische Extrakte mit Leberschäden assoziiert wurden. Die Autoren analysieren Unterschiede in Zubereitung, Pflanzenteilen und Qualitätskontrolle. Fallberichte zeigen, dass auch traditionelle wässrige Extrakte potenziell hepatotoxisch sein können.
Bedeutung

Analyse des Paradoxons zwischen traditionellem und modernem Gebrauch

Pharmacology & Safety•2010•Annals of Hepatology

Kava hepatotoxicity - a clinical review

Teschke R.
Umfassende klinische Übersicht zur Kava-Hepatotoxizität. Die Analyse kritisiert die Datenqualität der ursprünglichen Fallberichte und gibt Empfehlungen zur Risikominimierung: Verwendung von Noble-Kava, Vermeidung von Alkohol und hepatotoxischen Medikamenten, Beachtung von Kontraindikationen.
Bedeutung

Wichtige Empfehlungen zur Risikominimierung

Pharmacology & Safety•2004•Journal of Ethnopharmacology

Pharmacokinetic and pharmacodynamic drug interactions with Kava (Piper methysticum Forst. f.)

Anke J., Ramzan I.
Übersichtsarbeit zu pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Kava-Wechselwirkungen. Mehrere CYP-Hemmungen stammen aus In-vitro-Untersuchungen; klinische Bedeutung, Präparat und Dosis müssen getrennt bewertet werden. Additive ZNS-Dämpfung und einzelne Fallberichte begründen Vorsicht, beweisen aber nicht jede pauschal genannte Arzneimittelinteraktion beim Menschen.
Bedeutung

Umfassende Übersicht zu Arzneimittelwechselwirkungen

Pharmacology & Safety•2005•Clinical Pharmacology & Therapeutics

Traditional Aqueous Kava Extracts Inhibit Cytochrome P450 1A2 in Humans: Protective Effect Against Environmental Carcinogens?

Russmann S., Lauterburg B.H., Barguil Y., Choblet E., Cabalion P., Rentsch K., Wenk M.
Kurzer Humanbericht zu chronischen Konsumenten traditioneller wässriger Kava mit verringerter CYP1A2-Aktivität. Ein Schutz vor Umweltkarzinogenen war eine Hypothese, kein nachgewiesener klinischer Nutzen. Andere kleine Humanstudien fanden je nach Präparat und Konsummuster andere CYP-Effekte.
Bedeutung

Nachweis der CYP1A2-Hemmung beim Menschen

Pharmacology & Safety•2005•Journal of Ethnopharmacology

Potential for interaction of kava and St. John's wort with drugs

Izzo A.A.
Übersicht zum Wechselwirkungspotenzial von Kava und Johanniskraut mit Medikamenten. Kavalactone sind potente Inhibitoren mehrerer CYP450-Enzyme. Die Studie betont die Notwendigkeit, Patienten über mögliche Wechselwirkungen aufzuklären.
Bedeutung

Vergleich mit anderem häufig verwendetem Phytopharmakon

Pharmacology & Safety•2018•Complementary Therapies in Medicine

The effectiveness and safety of Kava Kava for treating anxiety symptoms: A systematic review and analysis of randomized clinical trials

Smith K., Leiras C.
Systematische Übersicht und Analyse von 11 randomisierten klinischen Studien zu Kava bei Angstsymptomen. Die Analyse bestätigt die anxiolytische Wirksamkeit von Kava. Obwohl Lebertoxizität in dieser Übersicht nicht beobachtet wurde, wird auf die Notwendigkeit weiterer Langzeitstudien hingewiesen.
Bedeutung

Aktuelle systematische Übersicht zur Wirksamkeit und Sicherheit

Pharmacology & Safety•2011•Australian & New Zealand Journal of Psychiatry

Kava: a comprehensive review of efficacy, safety, and psychopharmacology

Sarris J., LaPorte E., Schweitzer I.
Umfassende Übersicht zu Wirksamkeit, Sicherheit und Psychopharmakologie von Kava. Meta-Analyse von sieben Studien zeigt signifikante anxiolytische Wirkung. Die Autoren diskutieren die Hepatotoxizitäts-Kontroverse und betonen, dass die Kausalität in vielen Fällen fraglich ist.
Bedeutung

Wichtige Meta-Analyse zur anxiolytischen Wirkung

Pharmacology & Safety•2003•Journal of Hepatology

Hepatitis induced by Kava (Piper methysticum rhizoma)

Stickel F., Baumüller H.M., Seitz K., Vasilakis D., Seitz G., Seitz H.K., Schuppan D.
Detaillierte Analyse von Kava-induzierten Hepatitis-Fällen. Die Autoren diskutieren mögliche Mechanismen einschließlich idiosynkratischer Reaktionen und metabolischer Faktoren. Sie betonen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Anamnese bei Patienten mit unerklärter Hepatitis.
Bedeutung

Wichtiger Beitrag zur Mechanismus-Diskussion

Pharmacology & Safety•2002•Drug Safety

A systematic review of the safety of kava extract in the treatment of anxiety

Stevinson C., Huntley A., Ernst E.
Systematische Übersicht zur Sicherheit von Kava-Extrakten bei der Behandlung von Angstzuständen. Die Analyse von klinischen Studien zeigt ein günstiges Sicherheitsprofil bei kurzfristiger Anwendung. Die Autoren betonen jedoch die Notwendigkeit einer Langzeitüberwachung.
Bedeutung

Frühe systematische Sicherheitsbewertung

Pharmacology & Safety•2008•Journal of Environmental Science and Health, Part C

Toxicity of Kava Kava

Fu P.P., Xia Q., Guo L., Yu H., Chan P.C.
Umfassende Übersicht zur Toxikologie von Kava. Beschreibt den Metabolismus der Kavalactone, die Bildung reaktiver Chinon-Metabolite und deren mögliche Rolle bei der Hepatotoxizität. Diskutiert auch die Toxizität von Flavokavinen und Pipermethystin.
Bedeutung

Detaillierte toxikologische Analyse

Pharmacology & Safety•2026•Journal of Ethnopharmacology

Prevalence and use patterns of kava (Piper methysticum) in a US nationally representative sample

Mamallapalli J., Henderson A., Berthold E., Yoon S.L., Ray D., Lowe M., Grundmann O.
Die Studie nutzte eine nicht-probabilistische Stichprobe über ein Marketingunternehmen (n=2.000; die Hälfte berichtete Kava-Nutzung). Die Prozentangaben zu Wirkungen und unerwünschten Wirkungen sind Selbstauskünfte der Befragten, keine bevölkerungsweiten Inzidenzraten. Unter den Kava-Nutzern bewerteten 88,1 % Kava als wirksam für Entspannung und Stressreduktion; am häufigsten wurden Glücksgefühl, Entspannung und Freundlichkeit genannt. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren Schläfrigkeit (15,4 %) und Schwitzen (15,0 %).
Bedeutung

Die Studie nutzte eine nicht-probabilistische Stichprobe über ein Marketingunternehmen (n=2.000; die Hälfte berichtete Kava-Nutzung). Die Prozentangaben zu Wirkungen und unerwünschten Wirkungen sind Selbstauskünfte der Befragten, keine bevölkerungsweiten Inzidenzraten. Unter den Kava-Nutzern bewerteten 88,1 % Kava als wirksam für Entspannung und Stressreduktion; am häufigsten wurden Glücksgefühl, Entspannung und Freundlichkeit genannt. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren Schläfrigkeit (15,4 %) und Schwitzen (15,0 %).

Pharmacology & Safety•2026•Nutrients

Integrated 16S rRNA Sequencing and Metabolomics Analysis Reveal the Protective Effects of (E)-Flavokawain A on AOM/DSS-Induced Colorectal Cancer in Mice

Zhang X., Wang D., Wang Y., Wang M., Wang J., Sun Y., Chen S., Qu X., Xia A., Liu H., Wang J., Liu M.
Studie zu den protektiven Effekten von (E)-Flavokawain A (FKA), dem Hauptchalkon aus Kava, gegen Darmkrebs bei Mäusen. Die Untersuchung kombiniert 16S rRNA-Sequenzierung und Metabolomik-Analyse, um die Wirkmechanismen zu verstehen. Die Ergebnisse zeigen schützende Effekte von FKA gegen AOM/DSS-induzierten Darmkrebs.
Bedeutung

Neue Erkenntnisse zu potenziellen antikanzerogenen Eigenschaften von Kava-Inhaltsstoffen

Chemistry & Biochemistry•2026•Angewandte Chemie International Edition

Design of a Multienzyme Derived from Mouse Fatty Acid Synthase for the Compartmentalized Production of 2-Pyrone Polyketides

Lehmann F., Joachim N., Parthun C., Grininger M.
Biotechnologische Studie zur enzymatischen Produktion von Styrylpyronen und Hispidin, die als direkte Vorstufen von Kavalactonen dienen. Die Forscher entwickelten ein Multienzym-System basierend auf der murinen Fettsäure-Synthase, das die Styrylpyron-Synthase des Kavalacton-Biosynthesewegs in Piper methysticum um das 66-fache übertrifft. Die Studie liefert neue Einblicke in die Biosynthese von Kavalactonen.
Bedeutung

Fortschritte im Verständnis der Kavalacton-Biosynthese

Pharmacology & Safety•2026•Phytotherapy Research

Desmethoxyyangonin, a Potent Cannabinoid Receptor 2 Agonist, Alleviates Bone Loss in Ovariectomized Mice via Dual Regulation of Osteoblast and Osteoclast Function

Mening'oo G.W., Yuan H., Wang M., Wang W., Ma F., Zhang W., Ma J., Chen J., Jiang Y., Ma X.
Mening'oo et al. (2026) untersuchten DMY in ovariektomierten Mäusen, Zellmodellen und Computersimulationen. Die Daten stützen eine CB2-abhängige Knochenwirkung in diesen präklinischen Modellen, nicht die Behandlung von Osteoporose beim Menschen oder die Wirkung eines Kava-Getränks.
Bedeutung

Mening'oo et al. (2026) untersuchten DMY in ovariektomierten Mäusen, Zellmodellen und Computersimulationen. Die Daten stützen eine CB2-abhängige Knochenwirkung in diesen präklinischen Modellen, nicht die Behandlung von Osteoporose beim Menschen oder die Wirkung eines Kava-Getränks.

General Research•2026•Proceedings of the National Academy of Sciences

Kava consumption and the rise of sociopolitical complexity in Oceania

Hrnčíř V., Sheehan O., Claessens S., Gray R.D.
Analyse von 83 ozeanischen Gesellschaften zeigt eine positive Beziehung zwischen traditionellem Kava-Konsum und politischer Komplexität sowie sozialer Schichtung. Die Ergebnisse sind jedoch nicht robust gegenüber Kontrollen für Nicht-Unabhängigkeit. Keine Evidenz für Ko-Evolution zwischen Kava-Trinken und soziopolitischen Merkmalen nach Kontrolle für räumliche Nicht-Unabhängigkeit. Trotz der kulturellen Bedeutung von Kava war sein Konsum wahrscheinlich kein Haupttreiber soziopolitischer Komplexität.
Bedeutung

Analyse von 83 ozeanischen Gesellschaften zeigt eine positive Beziehung zwischen traditionellem Kava-Konsum und politischer Komplexität sowie sozialer Schichtung. Die Ergebnisse sind jedoch nicht robust gegenüber Kontrollen für Nicht-Unabhängigkeit. Keine Evidenz für Ko-Evolution zwischen Kava-Trinken und soziopolitischen Merkmalen nach Kontrolle für räumliche Nicht-Unabhängigkeit. Trotz der kulturellen Bedeutung von Kava war sein Konsum wahrscheinlich kein Haupttreiber soziopolitischer Komplexität.

Chemistry & Biochemistry•2026•Chemistry & Biodiversity

Flavokawain A: A Natural MAO-A Inhibitor With Therapeutic Promise for Depression

Pawa V., Shimpi A., Oh J.M., Kadam V., Patil B., Gawli C., Jagtap V., Mathew B., Sudevan S., Ansari I., Kim H., Patel H.M.
Pawa et al. (2026) zeigten in In-vitro-Enzymtests eine selektive MAO-A-Hemmung durch Flavokawain A (IC50 0,077 µM); ein künstlicher Membranassay stützte die mögliche Blut-Hirn-Schranken-Passage, ergänzt durch In-silico-Modellierung. Es wurden weder Menschen noch eine antidepressive Behandlung mit Kava untersucht.
Bedeutung

Pawa et al. (2026) zeigten in In-vitro-Enzymtests eine selektive MAO-A-Hemmung durch Flavokawain A (IC50 0,077 µM); ein künstlicher Membranassay stützte die mögliche Blut-Hirn-Schranken-Passage, ergänzt durch In-silico-Modellierung. Es wurden weder Menschen noch eine antidepressive Behandlung mit Kava untersucht.

Pharmacology & Safety•2026•Phytomedicine

Kavain for health promotion and disease mitigation: Pharmacological promise and therapeutic perspectives

Pampita N., Sajeev A., Hegde M., Alqahtani M.S., Abbas M., Kavalakatt J., Sethi G., Bishayee A., Kunnumakkara A.B.
Pampita et al. (2026) ist eine Literaturübersicht zu Kavain. Sie fasst überwiegend mechanistische und präklinische Befunde sowie begrenzte klinische Angstdaten zusammen; für die zahlreichen weiteren Krankheitsgebiete fordert sie zusätzliche Humanstudien zur Wirksamkeit und Sicherheit.
Bedeutung

Pampita et al. (2026) ist eine Literaturübersicht zu Kavain. Sie fasst überwiegend mechanistische und präklinische Befunde sowie begrenzte klinische Angstdaten zusammen; für die zahlreichen weiteren Krankheitsgebiete fordert sie zusätzliche Humanstudien zur Wirksamkeit und Sicherheit.

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Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026•Neue Studie hinzugefügt